FAQ
Immer wieder gefragte Fragen
und unsere Antworten darauf:
Wenn sie richtig laufen können und die Welt erkunden. Sobald sie selbst auf Untergründen laufen, die durch Scherben oder andere Gefahren unsicher sein können, beispielsweise Gehwege oder Spielplätze. Bis dahin und darüber hinaus: viel barfuß laufen, damit sich die Fußmuskulatur gesund und kräftig entwickelt.
Der Schuh soll gut am Fuß halten, dafür ist nicht seine Höhe maßgebend.
Beim Fachhandel probiert das Kind am besten verschiedene Schuhe an, sodass die Verkäuferin sehen und spüren kann, welche gut passen. Das Sprunggelenk muss nicht durch einen hohen Schuh geschützt werden. Barfuß ohne schützenden Schuh lernen die Kinder am besten Laufen und trainieren ihre Fußmuskulatur.
Leder ist ein Naturprodukt, das Feuchtigkeit aufnimmt und abgibt. Neue Textilien in Kombination mit Membranen funktionieren ebenfalls sehr gut. Man muss nur darauf achten, dass ein Feuchtigkeitstransport gewährleistet ist. Bei RICOSTA arbeiten wir nur mit Leder oder innovativen Materialien, die genau das erfüllen.
Kinderfüße wachsen nicht gleichmäßig, sondern in Schüben. Kinderfüße können pro Monat bis zu zwei Millimeter wachsen. Das entspricht drei bis vier Schuhgrößen im Jahr.
Der Kinderfuß soll seine Muskulatur trainieren, ein Fußbett würde ihn so weit unterstützen, dass sich die Muskeln nicht selber entwickeln würden. Daher ist ein Fußbett in einem Kinderschuh nicht sinnvoll.
Ja, wenn die Schuhe nicht passen.
98 % der Kinder werden mit gesunden Füßen geboren, 60 % der Erwachsenen leiden an Fußschäden, oft eine Folge von unpassenden Schuhen in der Kindheit.
Kinderfüße sind noch sehr weich, auch die Knochenstruktur. Daher bemerken Kinder nicht, wenn die Schuhe nicht passen. Der Fuß schmerzt nämlich nicht, sondern passt sich dem Schuh an.
RICOSTA-TEX® ist eine zu 100 % wasserdichte, winddichte sowie atmungsaktive Membrane zwischen Obermaterial und Futter.
Eine spezielle Membrane, sie lässt die Wasserdampfmoleküle, die beim Tragen im Schuh entstehen, nach außen entweichen und versperrt den Wassertropfen von außen den Weg in den Schuh. Wasserdicht und atmungsaktiv.
Bei nach WMS-System gefertigten Schuhen wird das Warmfutter berücksichtigt, sodass auch Winterschuhe in der gemessenen Größe gekauft werden können.
Nein, es ist nicht ratsam, diese Schuhe in der Waschmaschine zu waschen, da das Bestehen der Blinkfunktion nicht gewährleistet werden kann. Zudem ist das Waschen in der Maschine für Leder nicht optimal. Für diese Schuhe empfiehlt sich eine Reinigung mit Bürste und einer leichten Seifenlauge. Danach sollte man das Leder mit Imprägnierspray pflegen.
Bei als "waschbar" gekennzeichneten Modellen empfehlen wir:
30 Grad, Feinwaschmittel, Schongang und im Wäschesack (zum Schutz für die Waschmaschinentrommel)
Einlegesohlen können bei 30 Grad mit Feinwaschmittel in der Maschine gewaschen werden.
Grundsätzlich sind Schuhe mit RICOSTA-TEX®, OutDry® oder SympaTex® zu 100 % wasserdicht.
Allerdings pflegen die Imprägniersprays das Leder und verhindern, dass es sich mit Wasser vollsaugt und dann hart wird. Daher sollten die Schuhe immer wieder mit diesen Sprays behandelt werden.
Den Schuh am besten mit einer leichten Seifenlauge reinigen, die Lederfarbe mit Ledercreme für Glatt- bzw. Veloursleder auffrischen und das Leder anschließend mit Imprägnierspray behandeln.
Diese Sprays gibt es auch für Textilmaterialien oder als Kombisprays für Leder und Textil.
Wir empfehlen, die kleinen Füßchen im beratungsstarken und serviceorientierten Fachhandel auf einem WMS-Fußmessgerät messen zu lassen. Das WMS-Fußmessgerät misst den Kinderfuß und empfiehlt als Ergebnis eine WMS-Schuhgröße inklusive Länge und Weite. Mit Hilfe einer erfahrenen Fachverkäuferin kann der passende WMS-Schuh ausgesucht werden.
Weil Kinderschuhe sehr arbeitsaufwendig hergestellt werden. Im Durchschnitt werden 80 Teile in 100 Arbeitsschritten verarbeitet. Es werden nur hochwertige Materialien eingesetzt.
Ein Kinderschuh muss in einer kurzen Zeitspanne (ca. 6–7 Monate) das aushalten, was ein Schuh für Erwachsene in mehrjähriger Nutzung leistet.
Nein, da das Kind im Reflex die Zehen einzieht.
Lieber regelmäßig, also etwa alle 2 bis 3 Monate im Fachhandel messen lassen.
Ein Indikator kann die Einlegesohle sein. Zur Kontrolle einfach aus dem Schuh herausnehmen und das Kind daraufstellen.
Das Problem bei getragenen Schuhen ist, dass sie schon „geprägt“ sind. Sie haben also möglicherweise ihre (entwicklungsspezifischen) neutralen Eigenschaften verloren. Ein getragener Schuh gibt dem nächsten Kind etwas „Falsches“ vor und lenkt es eventuell in die Richtung des bisherigen Trägers.
Wenn ein Schuh nicht abgenutzt ist, wenn er also wenig getragen oder belastet wurde, spricht nichts dagegen, dass ein anderes Kind ihn weiterträgt. Sind die Fersen z. B. einseitig abgelaufen? Dann lieber nicht.
Auch die Innensohle sagt viel über die Beanspruchung des Schuhs aus: Hat sich der Fuß schon ein „eigenes Bett gegraben“? Dann kann man von einer bereits hohen Abnutzung und Prägung des Schuhes ausgehen – die Ausstattung des Schuhes mit einer neuen Innensohle kann dies nicht unbedingt komplett ausgleichen.
Wenn ein Schuh wie frisch aussieht, ist das Weitergeben in Ordnung.
Schnürsenkel geben einen guten Halt, man muss sie aber binden können.
Klettschuhe sind praktisch, da die Kinder sie problemlos öffnen und schließen können. Man muss aber darauf achten, dass das Kind die Klettverschlüsse für einen guten Halt ausreichend festzieht. Beides hat demnach Vor- und Nachteile.
Was ist eigentlich Leder? Wissenswertes über das Naturprodukt. <-- hier klicken
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Unsere Kinderschuh-Experten beantworten gerne alle Ihre Fragen und beraten Sie bei der Auswahl des richtigen Schuhwerks für die Kleinen.