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Innovativ und funktionell: Der erste Kinderschuh, der mitwächst

Eine aktuelle wissenschaftliche Studie der Universität Potsdam belegt, dass rund 70% der Kinderfüße in zu großen Schuhen stecken. Der Grund: Mütter kaufen Kinderschuhe offensichtlich auf Zuwachs. Ein Missstand, auf den RICOSTA jetzt mit einer bahnbrechenden Innovation reagiert. Der Hersteller aus Donaueschingen präsentiert den ersten Kinderschuh, der mitwächst.

Auffallend viele Kinder in Deutschland tragen Schuhe, die nicht passen. Und zwar nicht, wie in den Medien immer wieder falsch kolportiert wird, zu kleine Schuhe. Sondern im Gegenteil: rund 70% der Kinder tragen Schuhe, die mindestens eine Nummer zu groß sind. Diese Ergebnisse resultieren aus einer repräsentativen Studie der Universität Potsdam, bei der in einer bundesweit angelegten Messaktion über 20.000 Kinderfüße neu vermessen wurden. 43% der gemessenen Kinderfüße trugen demnach Schuhe, die eine Nummer größer waren als gemessen; 26% sogar Schuhe, die zwei Nummern größer waren. „Wir gehen davon aus, dass viele Mütter Kinderschuhe offensichtlich auf Zuwachs kaufen“, begründet Jörg Ertl, Marketing-Chef bei RICOSTA, die unter betriebswirtschaftlichen Aspekten richtige Entscheidung der Mütter. „Sie nehmen das Modell ein bis teilweise zwei Nummern größer, damit der Schuh zum Zeitpunkt des tatsächlichen Einsatzes bestimmt passt, beziehungsweise im nächsten Jahr noch getragen werden kann.“ Dabei kommt es zu einer banalen Fehlinterpretation des bewährten WMS-Messsystems. Bei dem im Fachhandel üblichen WMS-Messgerät wird die so genannte Wachstumszugabe zwischen 9 und 15 mm nämlich bereits berücksichtigt. Bei einem Modell, das eine Nummer größer gekauft wird, verdoppeln sich diese Werte bereits, bei einem zwei Nummern größeren Modell verdreifachen sich diese Werte sogar.

Bewegung ermöglichen statt verhindern
Zu große Schuhe geben den Füßen keinen Halt. Der Fuß rutscht bei jedem Schritt nach vorn und wieder zurück und wird dabei im Schuh gestaucht. Die Kinder versuchen, mit angewinkelten und verkrampften Zehen ihre rutschenden und schlappenden Schuhe am Fuß zu halten. Ein Missstand, der auf Dauer ebenso zu Körperschäden führen kann wie das Tragen zu kleiner Schuhe. „Ziel muss es sein, Kinderschuhe zu entwickeln, die das Barfußlaufen im Schuh abbilden. Also Schuhe, die Bewegung ermöglichen, statt sie zu verhindern“, formuliert Jörg Ertl die hohen Ansprüche, die der Kinderschuhhersteller RICOSTA erfüllen will und kann.

Der Schuh, der mitwächst – eine Innovation mit spektakulären Folgen
Für den zukunftsorientierten Kinderschuh-Anbieter RICOSTA Ansporn und Auftrag genug, einen Schuh herzustellen, der Eltern neue Perspektiven beim Kinderschuhkauf eröffnet. RICOSTA bietet jetzt eine speziell entwickelte, zusätzliche Innensohle an, die – auch im Falle von eigentlich zu großen Schuhen – eine optimale Passform gewährleistet. Das heißt, wenn das Kind eigentlich die Größe 35 benötigt, die Mutter aber den Schuh in Größe 36 oder sogar 37 kauft, kann die richtige Passform mit Hilfe dieser Innensohle hergestellt werden. Die ‚reguläre‘ Einlegesohle, die jedem Modell beiliegt, kann zur Überprüfung der Fußlänge verwendet werden. Indem sich das Kind auf die Sohle stellt, wird ermittelt, wann die nächste Größe getragen werden, also die spezielle Innensohle zugunsten der regulären Sohle ausgetauscht werden sollte.

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